| 21.06.2010 DKM Wackersdorf: “Verhextes” Wochenende für Jason Kremer |
Die bisherige Saison steht für den Bonner Nachwuchsrennfahrer Jason Kremer unter keinem guten Stern. Der mehrfache Kart-Champion ist in allen Rennen stets einer der Schnellsten, wird aber entweder durch technische Probleme oder unverschuldete Kollisionen meist um die verdienten Lorbeeren gebracht.
Auch das dritte Wochenende zur Deutschen Kart Meisterschaft im bayerischen Wackersdorf war wie verhext. Bereits das Zeittraining startete mit einem Fauxpas für den KSM Motorsport Piloten. Weil beim Vorbereiten des Karts ein Kabel am Unipro System (Datenaufzeichnung) vertauscht war, wurden Jasons gefahrene Zeiten von der Rennleitung komplett gestrichen. Vom allerletzten Startplatz kämpfte er sich durch die Heats und verbesserte sich nach beeindruckender Fahrt bis auf die achte Startposition für den sonntäglichen Sprint. Der Tony Kart Pilot hatte einmal mehr bewiesen, dass er mit Köpfchen und dem nötigen Speed nach vorne fahren kann und startete deshalb zuversichtlich in den Sprint. Der stets lächelnde und gut gelaunte Youngster gab nicht auf, startete nun aber natürlich im Finale erneut von ganz hinten. Wer die Geschehnisse bei den letzten Veranstaltungen aufmerksam verfolgte, weiß wohl bereits, was passieren würde: Nur wenige Meter nach dem Erlöschen der Startampel geriet der Bonner erneut unverschuldet in eine Startkollision und verlor wertvolle Zeit. Jason konnte das Rennen zwar noch einmal aufnehmen, fuhr mit schnellen Rundenzeiten bis auf den 16. Platz nach vorne, trat aber mit nur einem einzigen Meisterschaftspunkt etwas genervt die Heimreise ins Rheinland an. Nach einer kurzen Rennpause startet der “Pechvogel” am 11. Juli beim KF2 EM Finale im belgischen Genk. Vielleicht dreht sich das Blatt nun endlich und Jason Kremer gelingt mit dem nötigen Glück ein Paukenschlag im Kampf mit der europäischen Kartsport-Elite und somit ein guter Start in die zweite Saisonhälfte. Internet: www.jason-kremer.de
|

















